Wirbel um Treffen zwischen AfD und Muslimen

Wirbel um Treffen zwischen AfD und Muslimen

Das für Montag geplante Treffen zwischen der AfD und dem Zentralrat der Muslime sorgt innerhalb der AfD offenbar für Diskussionen. Wie ein Parteisprecher gestern bestätigte, will Bundesvorstandsmitglied Alice Weidel anders als angekündigt nicht am Treffen teilnehmen. Hintergund seien, so die "Bild", der vom Zentralratsvorsitzenden Aiman Mazyek gezogene Vergleich zwischen AfD und NSDAP . Zudem habe sie kritisiert, dass der Zentralrat "mitnichten alle Muslime in Deutschland" vertrete. Die AfD-Bundesvorsitzende Frauke Petry zeigte sich indes weiter offen für den Dialog. "Wir haben uns im Vorfeld genug gegenseitig beschimpft. Wir sollten jetzt endlich ins Gespräch kommen."

Der Zentralrat der Muslime hatte die AfD kurz vor ihrem Parteitag zu einem Gespräch eingeladen. Beim Stuttgarter Parteitag gab sich die AfD ein Grundsatzprogramm, in dem es heißt "Der Islam gehört nicht zu Deutschland". Die Parteispitze sagte danach ein Treffen zu.