Wie hohe Gläser und kleine Teller beim Abnehmen helfen

Washington. Wer gegen seine Pfunde kämpft, soll auch ohne Diät und eiserne Disziplin ans Ziel kommen können. Der amerikanische Psychologe Brian Wansink von der Universität in Ithaca im US-Bundesstaat New York rät Betroffenen, sich mit Tricks selbst zu überlisten. Eine Möglichkeit sei etwa, die Hauptmahlzeit von einem Salatteller einzunehmen statt vom üblichen großen Teller

Washington. Wer gegen seine Pfunde kämpft, soll auch ohne Diät und eiserne Disziplin ans Ziel kommen können. Der amerikanische Psychologe Brian Wansink von der Universität in Ithaca im US-Bundesstaat New York rät Betroffenen, sich mit Tricks selbst zu überlisten. Eine Möglichkeit sei etwa, die Hauptmahlzeit von einem Salatteller einzunehmen statt vom üblichen großen Teller. "Das Geheimnis ist, die Gewohnheiten zu ändern und ohne großes Nachdenken gesünder zu essen, statt das Essen nur gedankenlos in uns reinzustopfen." Dazu gehöre auch, verführerische, aber ungesunde Speisen außer Sichthöhe im Kühlschrank oder Regal zu verstauen. Beim Trinken helfe ein schmales hohes Glas, Kalorien zu sparen, sagte Wansink. Denn kurze dickbauchige Gläser, die eigentlich das selbe Volumen aufnehmen, verleiteten dazu, über den Strich einzuschenken. "Diese simplen Strategien führen eher zum Erfolg als der Wille allein", betonte der Forscher. "Die Lehre ist, dass man nicht auf seinen Magen hören sollte, ob man schon satt ist. Er kann lügen", sagte der Psychologe. dpa

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort