1. Nachrichten
  2. Politik
  3. Topthemen

Wie der genetische Fingerabdruck den Ermittlern hilft

Wie der genetische Fingerabdruck den Ermittlern hilft

Berlin. Der genetische Fingerabdruck ist eines der erfolgreichsten Instrumente auf der Jagd nach Verbrechern: Laut Bundeskriminalamt (BKA) konnten bislang rund 104 000 Spuren einer Person zugeordnet und damit wohl eine Tat aufgeklärt werden. Bei der Analyse werden Teile der Erbsubstanz Desoxyribonukleinsäure (DNS - engl.: DNA) untersucht

Berlin. Der genetische Fingerabdruck ist eines der erfolgreichsten Instrumente auf der Jagd nach Verbrechern: Laut Bundeskriminalamt (BKA) konnten bislang rund 104 000 Spuren einer Person zugeordnet und damit wohl eine Tat aufgeklärt werden. Bei der Analyse werden Teile der Erbsubstanz Desoxyribonukleinsäure (DNS - engl.: DNA) untersucht.Für einen Test genügen geringste Spuren von Sperma, Schweiß oder Speichel sowie Haare oder Hautschuppen - wenn sie vollständig erhalten sind, reichen sie oft auch noch nach Jahrzehnten. 1986 wurde in Deutschland so das erste Verbrechen gelöst - ein Mann hatte zwei Schülerinnen ermordet. Die 1998 angelegte DNA-Analyse-Datei des BKA umfasst derzeit rund 960 000 Datensätze, jeden Monat kommen etwa 8000 neue hinzu. dpa