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Weiteres Kind aus Guatemala stirbt in US-Gewahrsam nahe Grenze

Grenzschutzbehörden : Erneut stirbt Kind in US-Gewahrsam

Innerhalb eines Monats ist ein zweites Kind aus Guatemala nach seiner Festnahme durch US-Grenzbehörden gestorben. Der achtjährige Junge sei in der Nacht zu Dienstag in Alamogordo im US-Bundesstaat New Mexico gestorben, teilte die US-Grenzschutzbehörde  mit.

Die Todesursache sei noch nicht bekannt. Das Kind sei am Montag in ein Krankenhaus gebracht worden, nachdem Anzeichen einer Erkrankung bemerkt worden waren, hieß es. Zunächst sei man von einer Erkältung ausgegangen und habe das Kind wieder entlassen. Am späten Montagabend sei der Junge wieder ins Krankenhaus gebracht worden, weil sich sein Zustand verschlechtert habe. Kurz darauf sei er gestorben.

Die US-Grenzschutzbehörde veröffentlichte eine detaillierte Übersicht über die zeitlichen Abläufe des Falles und sprach von einem tragischen Vorfall. Der Leichnam des Jungen solle nun obduziert werden, hieß es. Als Konsequenz aus den jüngsten Vorfällen sei angeordnet worden, dass alle Kinder in Gewahrsam der Grenzbehörden zusätzlich medizinisch untersucht werden sollten.