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Von Boch wollte nicht für Bespitzelung Lafontaines zahlen

Von Boch wollte nicht für Bespitzelung Lafontaines zahlen

Saarbrücken. Die Fotoagentur CMK soll dem Aufsichtsratschef des Keramikherstellers Villeroy & Boch, Wendelin von Boch (Foto: Dietze), im Jahr 2008 angeboten haben, das Privatleben von Linken-Chef Oskar Lafontaine auszuforschen und die Ergebnisse vor der Landtagswahl 2009 an die Medien zu lancieren

Saarbrücken. Die Fotoagentur CMK soll dem Aufsichtsratschef des Keramikherstellers Villeroy & Boch, Wendelin von Boch (Foto: Dietze), im Jahr 2008 angeboten haben, das Privatleben von Linken-Chef Oskar Lafontaine auszuforschen und die Ergebnisse vor der Landtagswahl 2009 an die Medien zu lancieren. Der "Stern" berichtet unter Berufung auf ehemalige CMK-Mitarbeiter, der Auftrag habe den für seine Gegnerschaft zu Lafontaine (Foto: dpa) bekannten Unternehmer monatlich 50 000 Euro kosten sollen. Von Boch ließ der SZ gestern ausrichten, er habe das Angebot bei einem Treffen "klar abgelehnt". CMK-Chef Stefan Kiessling teilte der SZ mit, bei dem Gespräch sei "nichts, aber wirklich gar nichts" herausgekommen.kir