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Vereinte Nationen stecken im Streit um Syrien fest

Vereinte Nationen stecken im Streit um Syrien fest

New York. Russland und China haben gestern in der UN-Vollversammlung erneut eine scharfe Verurteilung des syrischen Regimes verhindert. Die Teilnehmer konnten sich nicht darauf einigen, den Rücktritt von Präsident Baschar al-Assad zu fordern. Die deutlich weicher formulierte Resolution wurde schließlich am Abend von 133 der 193 Mitgliedsländer des Gremiums gebilligt

New York. Russland und China haben gestern in der UN-Vollversammlung erneut eine scharfe Verurteilung des syrischen Regimes verhindert. Die Teilnehmer konnten sich nicht darauf einigen, den Rücktritt von Präsident Baschar al-Assad zu fordern. Die deutlich weicher formulierte Resolution wurde schließlich am Abend von 133 der 193 Mitgliedsländer des Gremiums gebilligt.Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) rief die Opposition in Syrien mit deutlichen Worten dazu auf, "dringend zu größerer Einheit zu finden". Westerwelle ergänzte, auch nach dem Rücktritt des Sondergesandten Kofi Annan müssten die "Bemühungen um den Einstieg in einen politischen Prozess weitergehen". Die Suche nach einem neuen Vermittler läuft derweil weiter. dpa/dapd