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UN wollen Flüchtlingskrise mit „New Yorker Erklärung“ angehen

UN wollen Flüchtlingskrise mit „New Yorker Erklärung“ angehen

Mit einer "New Yorker Erklärung" will die Uno den Weg weisen, um die globale Flüchtlingskrise in den Griff zu bekommen. Das Dokument, das rund 70 Verpflichtungen gegenüber Migranten und Flüchtlingen beinhaltet, wurde gestern beim hochrangig besetzten UN-Gipfel in New York verabschiedet. Generalsekretär Ban Ki Moon sprach von einem "Durchbruch". Außerdem mahnte er, "Flüchtlinge und Migranten nicht als Belastung" anzusehen, sondern als "großes Potenzial, wenn wir es ausschöpfen".

Die 193 Staaten einigten sich darauf, dass Flüchtlingsströme künftig besser organisiert werden, die Rechte von Migranten besser geschützt und ihre Integration durch Bildung und Arbeit besser gefördert werden sollen. Die "New Yorker Erklärung" ist allerdings lediglich eine Absichtserklärung und nicht bindend.