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Telefonieren geht bei Nokia künftig unter die Haut

Telefonieren geht bei Nokia künftig unter die Haut

San Francisco. Bei Nokia-Kunden soll das Telefonieren künftig unter die Haut gehen. Der finnische Handy-Hersteller hat in den USA das Patent für Vibrations-Tattoos beantragt, mit denen auf eingehende Anrufe aufmerksam gemacht werden soll

San Francisco. Bei Nokia-Kunden soll das Telefonieren künftig unter die Haut gehen. Der finnische Handy-Hersteller hat in den USA das Patent für Vibrations-Tattoos beantragt, mit denen auf eingehende Anrufe aufmerksam gemacht werden soll. Die Idee ist, dass das Handy elektromagnetische Wellen aussendet, wenn bei dem Telefon ein Anruf eingeht, eine SMS ankommt oder die Batterie aufgeladen werden muss. Durch den Impuls soll ein zuvor mit spezieller magnetischer Farbe tätowiertes Bild auf der Haut sichtbar werden und sogar vibrieren. Das notwendige Material lässt sich klassisch unter die Haut stechen oder als Stempel oder Spray aufsprühen, heißt es dazu bei Nokia.Die Vibrationen sollen variieren können, um einen Anruf von einer Textnachricht oder unterschiedliche Anrufer voneinander zu unterscheiden. Laut dem Patentantrag kann es etwa einen kurzen, mehrere kurze oder wenige lange Impulse geben oder auch eine Mischung aus allem. Die Tätowierungen sollen mit starken Magneten wieder aufgeladen werden können. afp