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Studie: In Deutschland leben weniger Angsthasen

Studie: In Deutschland leben weniger Angsthasen

Berlin. Diese Studie macht keine Angst, sondern im Gegenteil Mut: Die Deutschen verlieren ihre Zaghaftigkeit und sehen gelassener in die Zukunft. Obwohl die Euro-Krise derzeit vielen Deutschen Kopfzerbrechen bereitet, sinkt das allgemeine Angstniveau - und zwar erstmals seit 1994, wie die Umfrage "Die Ängste der Deutschen" - eine Erhebung der R+V-Versicherung - zeigt

Berlin. Diese Studie macht keine Angst, sondern im Gegenteil Mut: Die Deutschen verlieren ihre Zaghaftigkeit und sehen gelassener in die Zukunft. Obwohl die Euro-Krise derzeit vielen Deutschen Kopfzerbrechen bereitet, sinkt das allgemeine Angstniveau - und zwar erstmals seit 1994, wie die Umfrage "Die Ängste der Deutschen" - eine Erhebung der R+V-Versicherung - zeigt. Das gilt vor allem bei Wirtschaftsthemen. "Das ist sensationell, was wir hier beobachten", urteilte Professor Manfred Schmidt, Politologe an der Universität Heidelberg, der die Versicherung bei der Analyse der Ergebnisse unterstützt. Das durchschnittliche sogenannte Angstniveau, das die Ergebnisse der 16 Standardfragen der Umfrage zusammenfasst, sank gegenüber 2010 um sieben Prozentpunkte auf 43 Prozent. Die Angst vor Arbeitslosigkeit ging um 24 Prozentpunkte, vor einem Konjunkturabschwung um 18 Prozentpunkte und vor dem Verlust des Arbeitsplatzes um zwölf Prozentpunkte zurück. Ein Grund sei das erfolgreiche Management der Wirtschaftskrise 2008, sagte Schmidt. dpa/afp