„Stiftung Lesen“ rät zu Toiletten-Lektüre

„Stiftung Lesen“ rät zu Toiletten-Lektüre

Toiletten-Leser werden nicht selten belächelt. Manchmal sogar beschimpft von Personen, die mit einem dringenden Bedürfnis vor verschlossener Tür stehen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die Sitzung wegen anregender Lektüre zu lang ausfällt.Jetzt bekommen die Klo-Leser aber Rückenwind von der "Stiftung Lesen ". Denn diese ruft ausdrücklich zur Lektüre auf dem stillen Örtchen auf.

Anlässlich des Welttoilettentages am 19. November rät die Initiative, "ausreichend Lesestoff beim täglichen Geschäft" mitzunehmen, wie sie gestern mitteilte. "Nutzen Sie diese wenigen, aber ruhigen Minuten aus und stecken Sie die Nase in Zeitschriften, Zeitungen oder Bücher", sagte Hauptgeschäftsführer Jörg Maas. Immerhin verbrächten Menschen durchschnittlich drei Jahre ihres Lebens auf dem Klo.

Für mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung sind Toiletten nach Angaben der Vereinten Nationen ein unerreichbarer Luxus. Mit dem Welttoilettentag soll auf die Probleme und die Bedeutung von sauberem Wasser aufmerksam gemacht werden.

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