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Stadt Ahlen pfändet Mops und verkauft ihn bei Ebay

Zwangsvollstreckung : Stadt Ahlen pfändet Mops und verkauft ihn bei Ebay

Die westfälische Stadt Ahlen hat zum Eintreiben von Schulden einen Mops gepfändet und auf der Internetplattform Ebay verkaufen lassen. Nun hagelt es sowohl von der Käuferin als auch von der früheren Besitzerin Kritik.

Kämmerer Dirk Schlebes verteidigte das Vorgehen der Stadt als rechtmäßig. Dem Zwangsvollstreckungsgesetz zufolge könne wertvoller Besitz wie der Familien-Mops „Edda“ gepfändet werden, sagte Schlebes. Zuvor seien bei der Familie, die Schulden bei der Stadt habe, bereits nicht täglich benötigte Haushaltsgeräte beschlagnahmt worden.

Allerdings fühlt sich die neue Besitzerin der Mops-Dame getäuscht. Der Hund sei krank, die Behandlung teuer, berichteten mehrere Medien. Die Käuferin droht demnach der Stadt mit einer Klage. „Edda“ sei als gesund und „mit Stammbaum“ von einem städtischen Mitarbeiter über dessen privaten Ebay-Account für 750 Euro angeboten worden. „Wir haben etwas weniger erlöst. Der Betrag ist in die Stadtkasse geflossen“, sagte Kämmerer Schlebes.