Machtkampf in der CSU Seehofer: „Ich bin ordentlich demontiert worden“

München · () CSU-Chef Horst Seehofer sieht sich seit dem schlechten CSU-Ergebnis bei der Bundestagswahl „etlichen Bösartigkeiten“ ausgesetzt. „Ich bin ordentlich von Parteifreunden demontiert worden, lebe aber trotzdem noch und hab’ keine Neigung, da zurückzuschlagen“, sagte der scheidende bayerische Ministerpräsident der „Süddeutschen Zeitung“. In der Politik gebe es keine Dankbarkeit. „Sie können eine Partei retten, Sie können sie nach oben führen, aber Sie werden nicht erleben, dass letzten Endes dafür Dankbarkeit herrscht.“ Auch seine sinkenden Zustimmungswerte führte er auf Querschüsse aus der Partei zurück.

() CSU-Chef Horst Seehofer sieht sich seit dem schlechten CSU-Ergebnis bei der Bundestagswahl „etlichen Bösartigkeiten“ ausgesetzt. „Ich bin ordentlich von Parteifreunden demontiert worden, lebe aber trotzdem noch und hab’ keine Neigung, da zurückzuschlagen“, sagte der scheidende bayerische Ministerpräsident der „Süddeutschen Zeitung“. In der Politik gebe es keine Dankbarkeit. „Sie können eine Partei retten, Sie können sie nach oben führen, aber Sie werden nicht erleben, dass letzten Endes dafür Dankbarkeit herrscht.“ Auch seine sinkenden Zustimmungswerte führte er auf Querschüsse aus der Partei zurück.

Nach massivem Druck aus der Partei hatte sich Seehofer im Dezember bereiterklärt, das Amt des Ministerpräsidenten bis Ende März an seinen Erzrivalen Markus Söder abzugeben. Der 68-Jährige wechselt nun als Innen- und Heimatminister nach Berlin.

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