Schulen müssen mehr tun

Dass die meisten jungen Menschen verantwortungsbewusst mit ihrem Geld umgehen, ist eine gute Nachricht. Erschreckend ist jedoch, dass nur etwa jeder dritte 15- bis 20-Jährige sich gut über finanzielle Dinge informiert fühlt.

Schließlich ist dies das Alter, in dem junge Leute anfangen, auf eigenen Beinen zu stehen. Doch wie sollen sie das, wenn sie nicht wissen, wie sie ihr neues Leben auf ein solides finanzielles Fundament stellen können?

Klar, es ist vor allem Aufgabe der Eltern, ihre Kinder dabei zu unterstützen. Doch auch die Schulen könnten und sollten mehr tun. Welche Versicherungen braucht es, welche Vorsorge ist nötig und wie führe ich einen eigenen Haushalt? Wo lauern die Tücken? Da würden die Schüler wirklich etwas fürs Leben lernen. Erst vor wenigen Tagen zeigte eine Umfrage von YouGov, dass sich 94 Prozent der Deutschen mehr Finanzbildung an den Schulen und in der Berufsausbildung wünschen würden. Wenn das kein Auftrag an die Politik ist . . .

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