Scheidung verkürzt das Leben um neun Jahre

Rostock. Eine Scheidung wirkt sich negativ auf die Lebenserwartung aus. Im Vergleich zu einer gesund und glücklich lebenden Vergleichsperson leben gleichaltrige Männer nach einer Scheidung im Schnitt 9,3 Jahre, Frauen sogar 9,8 Jahre kürzer. Das geht aus einer Studie des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels hervor

Rostock. Eine Scheidung wirkt sich negativ auf die Lebenserwartung aus. Im Vergleich zu einer gesund und glücklich lebenden Vergleichsperson leben gleichaltrige Männer nach einer Scheidung im Schnitt 9,3 Jahre, Frauen sogar 9,8 Jahre kürzer. Das geht aus einer Studie des Rostocker Zentrums zur Erforschung des Demografischen Wandels hervor. Basis der Berechnungen ist eine verheiratete, in Deutschland lebende Musterperson im Alter von 50 Jahren, die nicht raucht und nur mäßig Alkohol trinkt, sich guter Gesundheit erfreut, Abitur hat und in einem Angestelltenverhältnis arbeitet. Bei Frauen wurde zusätzlich die Geburt von einem oder zwei Kindern angenommen. Haben Frauen keine Kinder, verkürzt sich ihre Lebensdauer demnach um 3,2 Jahre. Rauchen verringert den Angaben zufolge die Lebenserwartung im Vergleich zur Musterperson um 18,2 Jahre (Männer) beziehungsweise 22 Jahre (Frauen). Trinken Frauen viel Alkohol, sterben sie den Forschern zufolge im Schnitt 23,1 Jahre früher, bei Männern sind es 16,2 Jahre. dpa

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