Saar-SPD-Chef Maas hält Unions-Kandidat für "nett, harmlos und beliebig"

Saarbrücken. SPD-Landeschef Heiko Maas bedauert, dass die Initiative der Sozialdemokraten, bei der Wahl zum neuen Bundespräsidenten einen überparteilichen Kandidaten zu stellen, gescheitert ist. "Stattdessen wollte Angela Merkel auf Biegen und Brechen die CDU-Parteipolitik über die staatspolitische Verantwortung stellen", sagte Maas gestern

Saarbrücken. SPD-Landeschef Heiko Maas bedauert, dass die Initiative der Sozialdemokraten, bei der Wahl zum neuen Bundespräsidenten einen überparteilichen Kandidaten zu stellen, gescheitert ist. "Stattdessen wollte Angela Merkel auf Biegen und Brechen die CDU-Parteipolitik über die staatspolitische Verantwortung stellen", sagte Maas gestern. Der Personalvorschlag Christian Wulff sei "so wie Wulff selbst: nett, harmlos, beliebig." Ministerpräsident Peter Müller (CDU) dagegen begrüßte die Nominierung seines niedersächsischen Amtskollegen. "Christian Wulff ist ein hochqualifizierter Kandidat, der den Herausforderungen für dieses Amt in jeder Hinsicht gewachsen sein wird", sagte Müller. red