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Regierung beschließt "Beipackzettel" für Finanzprodukte

Regierung beschließt "Beipackzettel" für Finanzprodukte

Berlin. Bei der Beratung über ein Finanzprodukt sollen Bankkunden vom nächsten Frühjahr an einen "Beipackzettel" erhalten. Dies beschloss gestern das Bundeskabinett. Auf dem "Beipackzettel" muss die Bank oder Sparkasse über Risiken und Kosten einer Anlage aufklären. Auch die Provision, die der Berater erhält, wird darin offengelegt

Berlin. Bei der Beratung über ein Finanzprodukt sollen Bankkunden vom nächsten Frühjahr an einen "Beipackzettel" erhalten. Dies beschloss gestern das Bundeskabinett. Auf dem "Beipackzettel" muss die Bank oder Sparkasse über Risiken und Kosten einer Anlage aufklären. Auch die Provision, die der Berater erhält, wird darin offengelegt. Die Institute müssen außerdem die Qualifikation der Berater nachweisen.

Weil sich die Banken-Branche bislang nicht auf ein einheitliches Informationsblatt geeinigt habe, gebe es nun eine gesetzliche Regelung, sagte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU, Foto: dpa). Künftig soll es zudem möglich sein, bei falscher Beratung ein Bußgeld zu verhängen. afp