Paragraf 219a: Barley verteidigt Kompromiss über Abtreibungen

Werbeverbot für Abtreibungen : Barley verteidigt Kompromiss zu 219a

Justizministerin Katarina Barley (SPD) hat den mühsam ausgehandelten Koalitionskompromiss zu Informationen über Abtreibungen verteidigt. Er verbessere die Situation der betroffenen Frauen wesentlich – gegenüber der jetzigen Lage, aber auch im Vergleich zu einer Abschaffung des umstrittenen Paragrafen 219a, sagte sie am Freitag im Bundestag bei der ersten Lesung des Gesetzentwurfes.

„Die Frauen werden es künftig wesentlich leichter haben, in der Notlage, in der sie sich befinden, an die Informationen zu kommen, die sie brauchen.“ Zudem sei garantiert, dass diese Informationen aus seriöser Quelle kämen. FDP, Grüne und Linke dagegen kritisierten, die Ärzte dürften weiterhin nicht ausführlich über ihre Arbeit informieren.

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