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Notenbanken fluten Finanzsystem zur Rettung des Euro

Notenbanken fluten Finanzsystem zur Rettung des Euro

Frankfurt. Weltweit abgestimmt haben wichtige Zentralbanken gestern in den Geldmarkt eingegriffen und damit für eine Atempause in der Euro-Schuldenkrise gesorgt. Notenbanken wie die Federal Reserve in den USA und die Europäische Zentralbank (EZB) verständigten sich darauf, Währungsgeschäfte untereinander zu erleichtern

Frankfurt. Weltweit abgestimmt haben wichtige Zentralbanken gestern in den Geldmarkt eingegriffen und damit für eine Atempause in der Euro-Schuldenkrise gesorgt. Notenbanken wie die Federal Reserve in den USA und die Europäische Zentralbank (EZB) verständigten sich darauf, Währungsgeschäfte untereinander zu erleichtern. Damit sollen Finanzierungs-Engpässe bei Banken und damit auch bei Unternehmen verhindert werden.An der Aktion nehmen neben EZB und Fed auch die Zentralbanken Japans, Kanadas, Großbritanniens und der Schweiz teil. Sie senkten die Zinsen für so genannte Dollar-Tauschgeschäfte. Bei ihnen geht es darum, anderen Notenbanken Finanzmittel in US-Dollar bereitzustellen. Damit wird es zum Beispiel für europäische Banken leichter, an Dollar zu kommen. Die psychologisch wichtige Maßnahme - eine Art Zeichen internationaler Solidarität in der Krise - beflügelte die Börsen. Der deutsche Leitindex Dax legte 5,0 Prozent auf 6089 Punkte zu. Auch bei den Staatsanleihen entspannte sich die Lage. dpa