1. Nachrichten
  2. Politik
  3. Topthemen

New York macht langsam – zumindest im Verkehr

New York macht langsam – zumindest im Verkehr

Hektisch, pulsierend und vor allem schnell - das ist New York . Aber nicht mehr im Straßenverkehr. Die Weltmetropole setzt auf Entschleunigung - und hat die Höchstgeschwindigkeit auf ihren Straßen von rund 50 auf 40 Stundenkilometer gesenkt.

Damit solle die Zahl der Verkehrstoten und Verletzten gesenkt werden, teilte die Verkehrsbehörde der US-Ostküstenmetropole mit.

Lediglich auf einigen großen Verkehrsachsen darf künftig noch 30 Meilen pro Stunde (48 Stundenkilometer) gefahren werden. Ansonsten sind nur noch 25 Meilen pro Stunde erlaubt. Der Behörde zufolge geht rund ein Viertel der Unfälle in der Stadt auf überhöhte Geschwindigkeit zurück. Ein Fußgänger, der von einem 40 Stundenkilometer schnellen Fahrzeug angefahren werde, habe eine doppelt so hohe Überlebenschance wie einer, der mit einem 48 Stundenkilometer schnellen Auto zusammenstoße. Auf den Straßen der größten US-Stadt werden jährlich rund 250 Menschen getötet und etwa 4000 weitere schwer verletzt.