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Neue Kritik an Minister Friedrich wegen Islam-Äußerungen

Neue Kritik an Minister Friedrich wegen Islam-Äußerungen

Berlin. Der neue Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU, Foto: dapd) stößt wegen seiner Islam-Äußerungen nun auch in den eigenen Reihen auf Kritik. Der Minister müsse die Muslime so ansprechen, dass sie sich in Deutschland dazugehörig fühlten, verlangte der CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz

Berlin. Der neue Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU, Foto: dapd) stößt wegen seiner Islam-Äußerungen nun auch in den eigenen Reihen auf Kritik. Der Minister müsse die Muslime so ansprechen, dass sie sich in Deutschland dazugehörig fühlten, verlangte der CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz. "Es passt nicht, wenn man sagt, eine Weltreligion gehöre nicht zu Deutschland", erklärte er. Zuvor hatte Friedrich bereits die Opposition, Teile der FDP und muslimische Verbände gegen sich aufgebracht. Die Deutsch-Türkische Stiftung hatte den Minister als "Fehlbesetzung" bezeichnet, der Liberal-Islamische Bund von einer "Ohrfeige ins Gesicht der Muslime" gesprochen. Die SPD attestiert dem Minister einen "Fehlstart" ins neue Amt. Mit seinen Äußerungen behindere er die Integration, hieß es. , A 4: Meinung afp/epd