Nato und EU lehnen Militär-Einsatz in Libyen ab

Brüssel. Die Nato bleibt im Libyen-Konflikt zurückhaltend. Das Bündnis lässt zwar seit gestern den Luftraum über Libyen ausspähen und beschloss, weitere Kriegsschiffe in den Mittelmeerraum zu schicken. Ein Militär-Einsatz ist jedoch nicht vorgesehen. Einer Flugverbotszone ohne UN-Mandat erteilte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen erneut eine klare Absage

Brüssel. Die Nato bleibt im Libyen-Konflikt zurückhaltend. Das Bündnis lässt zwar seit gestern den Luftraum über Libyen ausspähen und beschloss, weitere Kriegsschiffe in den Mittelmeerraum zu schicken. Ein Militär-Einsatz ist jedoch nicht vorgesehen. Einer Flugverbotszone ohne UN-Mandat erteilte Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen erneut eine klare Absage.Auch die EU plant kein militärisches Eingreifen. "Wir wollen nicht in einen Krieg in Nordafrika hereingezogen werden", sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) am Tag vor dem heutigen Sondergipfel. Die EU will jedoch die Sanktionen verschärfen und die Vermögen von fünf libyschen Finanzunternehmen einfrieren. > Seite A6: Berichte und Meinung dapd/dpa

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