Nachfolger muss innerhalb von 30 Tagen gewählt werden

Berlin. Der Nachfolger des zurückgetretenen Bundespräsidenten Horst Köhler muss bis zum 30. Juni gewählt sein. Laut Grundgesetz muss die Bundesversammlung bei vorzeitiger Beendigung des Amtes "spätestens 30 Tage nach diesem Zeitpunkt" für die Neuwahl einberufen werden. Nach Berechnungen des Wahlinformationsdienstes "election

Berlin. Der Nachfolger des zurückgetretenen Bundespräsidenten Horst Köhler muss bis zum 30. Juni gewählt sein. Laut Grundgesetz muss die Bundesversammlung bei vorzeitiger Beendigung des Amtes "spätestens 30 Tage nach diesem Zeitpunkt" für die Neuwahl einberufen werden. Nach Berechnungen des Wahlinformationsdienstes "election.de" hat die schwarz-gelbe Regierungskoalition dort eine deutliche Mehrheit und kann somit faktisch alleine über die Nachfolge entscheiden. Danach verfügen Union und FDP über mindestens 647 der insgesamt 1244 Sitze. Das Gremium besteht aus den Mitgliedern des Bundestages sowie der gleichen Anzahl von Repräsentanten der 16 Bundesländer. ddp/dpa

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