Müller: Das Saarland ist nicht das Armenhaus der Republik

Müller: Das Saarland ist nicht das Armenhaus der Republik

Bosen. Die Bewältigung der Wirtschaftskrise ist für Saar-Ministerpräsident Peter Müller (Foto: dpa) die wichtigste politische Aufgabe im neuen Jahr. Müller warnte bei seinem Neujahrsempfang gestern Abend am Bostalsee davor zu glauben, das Schlimmste sei schon überstanden. Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit in Deutschland und im Saarland werde sich kaum vermeiden lassen

Bosen. Die Bewältigung der Wirtschaftskrise ist für Saar-Ministerpräsident Peter Müller (Foto: dpa) die wichtigste politische Aufgabe im neuen Jahr. Müller warnte bei seinem Neujahrsempfang gestern Abend am Bostalsee davor zu glauben, das Schlimmste sei schon überstanden. Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit in Deutschland und im Saarland werde sich kaum vermeiden lassen. Dennoch ist er überzeugt, dass diese Zahl an der Saar deutlich unter 50 000 liegen werde. Der Regierungschef betonte, es bestehe kein Grund zur Resignation. Die Wirtschaftsdaten und die Sozialstudie Saar belegten: "Das Saarland ist nicht das Armenhaus der Republik." Nicht alle geladenen Gäste waren zum Neujahrsempfang erschienen. Wegen des Winterwetters gab es etliche Absagen. red

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