Montags passieren die meisten Arbeitsunfälle

Hamburg. Die meisten Arbeitsunfälle passieren am Montag. Das hat die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ermittelt. Sie hat die Daten ihrer sieben Millionen Versicherten ausgewertet. Danach gab es 2012 an Montagenrund 12 500 Unglücke. An Freitagen waren es übers Jahr verteilt nur 9900

Hamburg. Die meisten Arbeitsunfälle passieren am Montag. Das hat die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) ermittelt. Sie hat die Daten ihrer sieben Millionen Versicherten ausgewertet. Danach gab es 2012 an Montagenrund 12 500 Unglücke. An Freitagen waren es übers Jahr verteilt nur 9900. Ursache könnte sein, dass viele Beschäftigte nach dem Wochenende Anlaufschwierigkeiten haben. Ein ähnliches Bild ergeben Daten bei Wegeunfällen, also den Unfällen, die sich auf dem Weg zur Arbeit oder zurück ereignen. "Auch hier führte im Jahr 2012 der Montag die Statistik an", sagte Albrecht Liese vom BGW. "Das liegt sicher auch daran, dass montags viele Wochenendpendler morgens längere Strecken auf der Straße verbringen."Den Trend bestätigt auch der Spitzenverband der Berufsgenossenschaften, die Deutsche Gesetzliche Unfallverversicherung (DGUV). Auf eine Erklärung des Phänomens wollte sich Sprecherin Elke Biesel nicht festlegen: "Es könnte ja auch sein, dass am Montag schlicht mehr Menschen arbeiten als am Freitag." dpa/epd

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