Beschaffung der Bundeswehr: Ministerium sieht positive Wende bei der Rüstung

Beschaffung der Bundeswehr : Ministerium sieht positive Wende bei der Rüstung

Nach mehreren Rüstungsskandalen zum Beispiel um schlecht schießende Sturmgewehre und nicht zulassungsfähige Drohnen sieht das Bundesverteidigungsministerium die Wende geschafft. Drei Jahre nach Start des Reformprogramms namens „Agenda Rüstung“ funktioniere die Beschaffung der Bundeswehr viel besser, hieß es. Auch künftig steigende Wehr­etats könne man bewältigen. Projekte würden europaweit ausgeschrieben oder in internationaler Zusammenarbeit umgesetzt. Dazu passt, dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron am Donnerstag den gemeinsamen Bau eines Kampfflugzeugs vereinbarten. Zudem wurden die Verträge mit der Industrie überarbeitet und härtere Vertragsstrafen eingebaut. Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD,Rainer Arnold, erkannte die Erfolge teilweise an. Transparenz und Controlling hätten sich verbessert. Es würden aber in der Sparte Beschaffung 1500 Juristen, IT-Fachleute und Ingenieure fehlen.

Nach mehreren Rüstungsskandalen zum Beispiel um schlecht schießende Sturmgewehre und nicht zulassungsfähige Drohnen sieht das Bundesverteidigungsministerium die Wende geschafft. Drei Jahre nach Start des Reformprogramms namens „Agenda Rüstung“ funktioniere die Beschaffung der Bundeswehr viel besser, hieß es. Auch künftig steigende Wehr­etats könne man bewältigen. Projekte würden  europaweit ausgeschrieben oder in internationaler Zusammenarbeit umgesetzt. Dazu passt, dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron am Donnerstag den gemeinsamen Bau eines Kampfflugzeugs vereinbarten. Zudem wurden die Verträge mit der Industrie überarbeitet und härtere Vertragsstrafen eingebaut. Der verteidigungspolitische Sprecher der SPD,Rainer Arnold, erkannte die Erfolge teilweise an. Transparenz und Controlling hätten sich verbessert. Es würden aber in der Sparte Beschaffung 1500 Juristen, IT-Fachleute und Ingenieure fehlen.