Merkel stimmt zu: Noch ein Milliarden-Paket für Griechenland

Merkel stimmt zu: Noch ein Milliarden-Paket für Griechenland

Brüssel. Die Euro-Staaten wollen ein gewaltiges Hilfspaket auflegen, um Griechenland zum zweiten Mal vor der Pleite zu retten und einen Flächenbrand zu verhindern. Zu dem Maßnahmenbündel gehören günstigere Zinsen und längere Laufzeiten für Kredite sowie die erstmalige Beteiligung von Banken und Versicherungen an der mindestens 120 Milliarden Euro schweren Rettungsaktion

Brüssel. Die Euro-Staaten wollen ein gewaltiges Hilfspaket auflegen, um Griechenland zum zweiten Mal vor der Pleite zu retten und einen Flächenbrand zu verhindern. Zu dem Maßnahmenbündel gehören günstigere Zinsen und längere Laufzeiten für Kredite sowie die erstmalige Beteiligung von Banken und Versicherungen an der mindestens 120 Milliarden Euro schweren Rettungsaktion. Das geht aus dem Entwurf für die Abschlusserklärung des Euro-Krisengipfels gestern in Brüssel hervor. Der Wert des Gesamtpakets dürfte nach Angaben von EU-Diplomaten die ursprünglich angepeilten 120 Milliarden Euro deutlich überschreiten, weil unklar ist, wie stark sich die Finanzbranche beteiligen wird. Kanzlerin Angela Merkel sieht sich bestätigt: "Mit diesem Programm wollen wir die Probleme auch wirklich an der Wurzel anpacken", hatte sie kurz vor dem Beginn des Gipfels gesagt. , Seite A 4: Meinung dpa