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Merkel hält deutsche Einheit noch nicht für vollendet

Merkel hält deutsche Einheit noch nicht für vollendet

Bonn. Am 21. Jahrestag der Wiedervereinigung haben Spitzen von Politik und Gesellschaft zu weiterem Engagement für die deutsche Einheit und den Zusammenhalt der Gesellschaft aufgerufen. Die Einheit sei "keine Selbstverständlichkeit", sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gestern am Rande des zentralen Festakts in Bonn

Bonn. Am 21. Jahrestag der Wiedervereinigung haben Spitzen von Politik und Gesellschaft zu weiterem Engagement für die deutsche Einheit und den Zusammenhalt der Gesellschaft aufgerufen. Die Einheit sei "keine Selbstverständlichkeit", sagte Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gestern am Rande des zentralen Festakts in Bonn. Sie rief dazu auf, die Unterschiede zu überwinden, die es in den "Lebenswirklichkeiten" zwischen alten und neuen Bundesländern immer noch gebe. "Wir sind weit vorangekommen, aber wir haben es noch nicht ganz geschafft." Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) würdigte die Wiedervereinigung als "Sieg der Demokratie über die Diktatur". Vier mutmaßliche Islamisten, die am Festwochenende festgenommen worden waren, kamen kurze Zeit später wieder auf freien Fuß. > Seiten A 3, A 5: Berichte dpa