Mehr Top-Jobs, aber weniger Lohn für Frauen im Saarland

Saarbrücken. Das Saarland steht in Sachen Chancengleichheit der Geschlechter in vielen Bereichen besser da als der Rest der Republik. Teilweise besteht aber auch erheblicher Nachholbedarf. Das geht aus dem gestern vorgelegten "Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland" des Bundesfamilienministeriums hervor

Saarbrücken. Das Saarland steht in Sachen Chancengleichheit der Geschlechter in vielen Bereichen besser da als der Rest der Republik. Teilweise besteht aber auch erheblicher Nachholbedarf. Das geht aus dem gestern vorgelegten "Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland" des Bundesfamilienministeriums hervor. Er liefert anhand von 30 Indikatoren einen Überblick über den Grad der Chancengleichheit in den Bundesländern. Dabei zeigt sich etwa, dass in den saarländischen Kreisen deutlich mehr Frauen auf dem Chefsessel sitzen und dass der Frauenanteil in Führungspositionen in den obersten Behörden besonders hoch ist. Unterdurchschnittlich ist dagegen die Beschäftigungsquote oder der Anteil der Promotionen von Frauen - hier ist das Saarland jeweils Schlusslicht der Statistik. Schlecht steht es hierzulande auch bei der Frage nach den Verdienstmöglichkeiten. Nur in Baden-Württemberg und Bremen sind die Unterschiede in der Bezahlung größer als im Saarland, wo Frauen durchschnittlich rund 25 Prozent weniger verdienen als Männer. tho

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