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Betonklötze gegen Terror : Mehr Schutz vor Anschlägen auch auf Saar-Märkten

Betonklötze gegen Terror : Mehr Schutz vor Anschlägen auch auf Saar-Märkten

Auch die Weihnachtsmärkte im Saarland sind in diesem Jahr besonders gegen Terror gerüstet. In Saarbrücken patrouillieren nicht nur – wie üblich – Polizisten über den gestern gestarteten Christkindl-Markt. Erstmals versperren insgesamt 60 massive Betonklötze auch die zahlreichen Zufahrtsstraßen.

Ähnlich hoch sind dieses Wochenende auch die Sicherheitsvorkehrungen für den Alt-Saarbrücker Weihnachtsmarkt am Schloss. Dort blockieren an beiden Tagen, 2. und 3. Dezember, 35 Betonblöcke die Zufahrtswege. Die Alte Brücke zwischen St. Johanner Markt und Schlossmauer wird an beiden Tagen ab 16 Uhr gesperrt.

In St. Wendel setzt das Ordnungsamt neben Sperrfahrzeugen und Gittern auch auf Schilder, die den Besuchern die Fluchtwege weisen. Die Fußgängerzone sei mit Pollern gesichert, die Polizei arbeite mit Kräften aus Frankreich, Luxemburg und Belgien zusammen, sagt Ordnungsamtsleiter Thomas Vogt.

An einer Zufahrt zum Weihnachtsmarkt in Saarlouis steht seit gestern zur Terroristenabwehr eine Zugmaschine. Acht jeweils eine Tonne schwere Sandsäcke, die miteinander verbunden sind, sollen ebenfalls mögliche Attentäter fernhalten. „Zum Schutz gegen einen Aufprall“, berichtet Hauptamtsleiter Thomas Jakob. Am Großen Markt würden heute früh sechs Betonpoller installiert. Laut Jakob sind in diesem Jahr mehr zivile Polizeikräfte unterwegs.