Linke beharrt auf Amt des Ministerpräsidenten

Linke beharrt auf Amt des Ministerpräsidenten

Berlin/Saarbrücken. Die Linkspartei schließt rot-rote Koalitionen aus, in denen die SPD als Juniorpartner den Ministerpräsidenten stellt. Das betonte Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch (Foto: Caro) gestern in Berlin

Berlin/Saarbrücken. Die Linkspartei schließt rot-rote Koalitionen aus, in denen die SPD als Juniorpartner den Ministerpräsidenten stellt. Das betonte Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch (Foto: Caro) gestern in Berlin. Er erteilte damit Überlegungen eine Absage, wonach die SPD in einem rot-roten Bündnis auch dann den Regierungschef stellen könnte, wenn sie bei der Wahl weniger Stimmen als die Linke erhalten hat. Eine solche Konstellation ist im Saarland denkbar, wo am 30. August ein neuer Landtag gewählt wird. Vor Bartsch hatte sich im Oktober bereits der Chef der Saar-Linken, Rolf Linsler, klar in diese Richtung positioniert und gewarnt: "Wenn Heiko Maas weiter gegen Oskar Lafontaine die dicke Lippe riskiert, werden wir ihn auch dann nicht wählen, wenn die SPD stärker werden sollte als wir." dpa/red

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