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Land will „Kannibalismus“ der Saar-Kliniken beenden

Land will „Kannibalismus“ der Saar-Kliniken beenden

Die 22 saarländischen Krankenhäuser sollen ab dem Jahr 2018 mehr Geld für dringend erforderliche Investitionen erhalten. Das Gesundheitsministerium will dazu ein Sonderprogramm in Höhe von vier Millionen Euro pro Jahr auflegen, wie Ministerin Monika Bachmann (CDU ) ankündigte. Die Investitionsmittel waren nach massiven Kürzungen im Jahr 2015 auf 28,5 Millionen Euro eingefroren worden.

Das Land will zudem erreichen, dass Doppel- und Mehrfachstrukturen von Zentren und Fachabteilungen, wie es sie in den Regionen Neunkirchen, Saarlouis/Dillingen, im Nordsaarland sowie in Saarbrücken gebe, abgebaut werden. Sie führten dazu, dass Leistungen nur nachgefragt werden, weil es ein hohes Angebot gebe. Und sie bedeuteten einen "ressourcenintensiven Kampf bis zum wirtschaftlichen Ruin auf Kosten der Träger und der Allgemeinheit". Der "Kannibalismus der Krankenhäuser untereinander" müsse ein Ende haben. >