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Kommunen warnen vor teurem Schildbürgerstreich bei Schildern

Kommunen warnen vor teurem Schildbürgerstreich bei Schildern

Berlin. Die Kommunen wollen den Millionenaufwand für den Austausch von alten, aber noch brauchbaren Verkehrszeichen sparen und das Geld stattdessen in die Beseitigung von Schlaglöchern stecken. Das gesetzlich vorgeschriebene Auswechseln unmoderner Schilder koste zwischen 200 und 400 Millionen Euro, erklärte der Deutsche Städte-und Gemeindebund gestern

Berlin. Die Kommunen wollen den Millionenaufwand für den Austausch von alten, aber noch brauchbaren Verkehrszeichen sparen und das Geld stattdessen in die Beseitigung von Schlaglöchern stecken. Das gesetzlich vorgeschriebene Auswechseln unmoderner Schilder koste zwischen 200 und 400 Millionen Euro, erklärte der Deutsche Städte-und Gemeindebund gestern. Dabei unterschieden sich die neuen Zeichen aber kaum von den alten, betonte Geschäftsführer Gerd Landsberg: "Diesen Straßenschild-Bürgerstreich muss der Bund sofort aufheben." Auch die FDP forderte den Verzicht auf den noch von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) veranlassten Tausch. dpa