König Willem-Alexander und Máxima im Saarland

Zweitägiger Besuch : Niederländisches Königspaar lobt das Saarland

Willem-Alexander und Máxima haben gestern Saarbrücken, Saarlouis und Mettlach besucht. Lob gab es für die Innovationen im Saarland.

„Vom Rohstahl zum Roboter“ – mit diesen Worten hat der niederländische König Willem-Alexander gestern bei seinem Besuch in Saarbrücken die Innovationskraft des Saarlandes hervorgehoben. Bei seiner Tischrede lobte das Staatsoberhaupt die saarländischen Anstrengungen im digitalen Sektor: „Es ist inspirierend, sich über Ihre großen Ambitionen auf diesem Gebiet zu informieren. Besonders augenfällig ist dabei der Aufbau eines Zentrums für künstliche Intelligenz hier in Saarbrücken.“

Von dessen Innovationen machten sich der König und seine Frau, Königin Máxima, später an der Saar-Universität selbst ein Bild. In der Aula wurden auch drei Abkommen für eine Kooperation deutscher und niederländischer Forschungszentren im digitalen Sektor unterzeichnet. Unter anderem arbeitet das Saarbrücker Cispa-Helmholtz-Zentrum künftig mit dem niederländischen dcypher-Institut im Bereich Cyber-Sicherheit zusammen.

Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hatte das Königspaar am Vormittag in der Staatskanzlei empfangen. Es folgte ein Eintrag ins Gästebuch sowie ein Mittagessen im Saarbrücker Schloss. Dort bezeichnete der König das Saarland als „europäischen Schnittpunkt“ und hob auch dessen sportliche Leistungen hervor. So habe die niederländische Fußball-Nationalmannschaft Mitte der 50er Jahre zweimal gegen das damals eigenständige Saarland gespielt – und beide Male mit nur einem Tor Unterschied gewonnen. „Mich würde interessieren, wie ein solches Spiel heute ausgehen würde“, sagte der König.

Mit seiner Gattin besuchte Willem-Alexander am Nachmittag noch den Neuen Betriebshof Saarlouis, abends ging es zum Schloss Saareck in Mettlach.

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