Köln plant nach Silvester-Übergriffen Schutzzone um Dom

Köln plant nach Silvester-Übergriffen Schutzzone um Dom

Als Reaktion auf die massenhaften Übergriffe während der Silvesternacht in Köln soll es beim kommenden Jahreswechsel eine Schutzzone um den Dom geben. Damit wolle die Stadt verhindern, dass erneut in einer Menschenmenge Panik ausbricht, Böller in die Menge geworfen und Raketen auf den Dom geschossen werden, berichtete die "Kölnische Rundschau " auf ihrer Internetseite.

Auch eine Absperrung der Kathedrale mit Zäunen sei nicht ausgeschlossen. Das Dom-Areal benötige einen besonderen Schutz, sagten Polizeipräsident Jürgen Mathies und Stadtdirektor Guido Kahlen der Zeitung. "Ich möchte am Dom und auf dem Bahnhofsvorplatz keine Böller haben und keine Raketen ", sagte Mathies. Bis September sollen die zentralen Punkte der Planungen stehen.