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Jeder zweite Deutsche sieht seine Lage trotz Krise positiv

Jeder zweite Deutsche sieht seine Lage trotz Krise positiv

München. Die Kluft zwischen der persönlichen Zuversicht der Deutschen und ihrer Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland wächst. Nach einer gestern in München vom Versicherungskonzern Allianz veröffentlichten Studie stufen 52 Prozent der Befragten ihre persönliche Situation mit gut oder sehr gut ein

München. Die Kluft zwischen der persönlichen Zuversicht der Deutschen und ihrer Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland wächst. Nach einer gestern in München vom Versicherungskonzern Allianz veröffentlichten Studie stufen 52 Prozent der Befragten ihre persönliche Situation mit gut oder sehr gut ein. Im Vergleich zum März des Vorjahres ist dies ein Rückgang um fünf Prozentpunkte. Auch die persönliche Zukunft schätzt eine Mehrheit von 52 Prozent positiv ein, vier Prozentpunkte weniger als im ersten Quartal des Vorjahres. Dagegen bewerten angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise nur noch elf Prozent die derzeitige Situation Deutschlands positiv, nach 26 Prozent im Vorjahr. Die Zukunft Deutschlands schätzen 16 Prozent positiv ein. Vor einem Jahr waren dies noch 29 Prozent der Befragten. Während vor allem die Menschen im Norden persönlich guter Dinge sind, wächst die Sorge über den Zustand des Landes überall. Basis der Umfrage sind Interviews, die Forscher der Universität Hohenheim geführt haben. afp