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IWF rechnet weltweit mit 1,4 Billionen Dollar Verlust

IWF rechnet weltweit mit 1,4 Billionen Dollar Verlust

Washington. Die anhaltenden Turbulenzen auf dem US-Immobilienmarkt richten nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) inzwischen weitaus größere Schäden an als bislang angenommen. Die Verluste summieren sich weltweit auf 1,4 Billionen Dollar, hieß es in dem gestern veröffentlichten IWF-Bericht zur Stabilität der globalen Finanzmärkte

Washington. Die anhaltenden Turbulenzen auf dem US-Immobilienmarkt richten nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) inzwischen weitaus größere Schäden an als bislang angenommen. Die Verluste summieren sich weltweit auf 1,4 Billionen Dollar, hieß es in dem gestern veröffentlichten IWF-Bericht zur Stabilität der globalen Finanzmärkte. Ein halbes Jahr zuvor war der IWF noch von 945 Milliarden Dollar ausgegangen, die der Entwicklung auf dem US-Häusermarkt zuzurechnen sind. Das größte Risiko bestehe nun in einem Übergreifen der Turbulenzen im Finanzsystem auf die Realwirtschaft, sagte IWF-Sprecher Jaime Caruana. Damit hätte die Finanzkrise direkte Auswirkungen auf die Konjunktur. dpa