Im Saarland noch kein Hinweis auf Dioxin in Hühner-Eiern

Berlin/Saarbrücken. Nach Dioxin-Funden in Futtermitteln arbeiten die Behörden mit Hochdruck an der Überprüfung von Bio-Eiern, die mit dem Schadstoff belastet sein könnten. Der verseuchte Mais aus der Ukraine wurde nach Angaben des Bundesverbraucherministeriums in mindestens acht Bundesländer geliefert

Berlin/Saarbrücken. Nach Dioxin-Funden in Futtermitteln arbeiten die Behörden mit Hochdruck an der Überprüfung von Bio-Eiern, die mit dem Schadstoff belastet sein könnten. Der verseuchte Mais aus der Ukraine wurde nach Angaben des Bundesverbraucherministeriums in mindestens acht Bundesländer geliefert. Für Hühnerfarmen in mehreren Ländern, bei denen Testergebnisse ausstehen, besteht weiter ein Verkaufsverbot. Dioxine sind in bestimmten Konzentrationen giftig. Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung besteht jedoch keine akute Gefahr für Verbraucher.Im Saarland ist bislang kein betroffener Betrieb bekannt, wie das Gesundheitsministerium auf Anfrage mitteilte. Die Lebensmittelkontrolleure würden jedoch beauftragt, die Hühnerhalter im Land aufzusuchen. Sie müssten eine Bescheinigung ihrer Lieferanten vorlegen, um die Herkunft des verwendeten Maises nachzuweisen. Der Fall sei kompliziert, hieß es, weil das Gesundheitsministerium zwar für Lebensmittelkontrolle zuständig sei, aber nicht für Futtermittel. dpa/mast

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