Hungrige Kurierfahrer lösten Datenskandal bei Landesbank aus

Frankfurt/Main. Der Datenskandal bei der Landesbank Berlin (LBB) hat sich als vertuschter Diebstahl eines Weihnachtsstollens entpuppt. Zwei Kurierfahrer haben dies eine Woche nach dem Eingang Zehntausender Kreditkartendaten bei der "Frankfurter Rundschau" gestanden

Frankfurt/Main. Der Datenskandal bei der Landesbank Berlin (LBB) hat sich als vertuschter Diebstahl eines Weihnachtsstollens entpuppt. Zwei Kurierfahrer haben dies eine Woche nach dem Eingang Zehntausender Kreditkartendaten bei der "Frankfurter Rundschau" gestanden. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Freitag berichtete, hatten die Männer ein an die Zeitung adressiertes Paket geöffnet und das Gebäck gestohlen. Anschließend klebten sie das Etikett des Stollen-Paketes auf eine von sechs für die LBB bestimmte Sendungen. So erhielt die Zeitung statt des ihr zugedachten Stollens die vertraulichen Datensätze.Das Auftauchen der Daten hatte die Debatte über Datenschutz bei privaten Unternehmen angeheizt. Die LBB erklärte am Donnerstag, es seien 130000 Kreditkartenbesitzer betroffen. dpa