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Hoffnungsschimmer im Kampf gegen Super-Gau in Japan

Hoffnungsschimmer im Kampf gegen Super-Gau in Japan

Tokio/Wien. Japan schöpft im Kampf gegen den Super-Gau wieder etwas Hoffnung. Die Lage im und um das Atomkraftwerk Fukushima I hat sich nach Einschätzung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) stabilisiert. "Ich würde es so beschreiben, dass es sich hin zu einer stabilen Lage entwickelt - was positiv ist", sagte IAEA-Experte Graham Andrew gestern in Wien

Tokio/Wien. Japan schöpft im Kampf gegen den Super-Gau wieder etwas Hoffnung. Die Lage im und um das Atomkraftwerk Fukushima I hat sich nach Einschätzung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) stabilisiert. "Ich würde es so beschreiben, dass es sich hin zu einer stabilen Lage entwickelt - was positiv ist", sagte IAEA-Experte Graham Andrew gestern in Wien. Dass dies Grund für Optimismus sein könnte, wollte Andrew jedoch nicht bestätigen.Nach der Bereitstellung einer Starkstromleitung zum Kraftwerk Fukushima wollen die Krisenmanager heute versuchen, die reguläre Kühlung für die Reaktorblöcke 1 und 2 wieder in Gang zu setzen. Am Sonntag könnten dann die Blöcke 3 und 4 folgen, wie die japanische Atomsicherheitsbehörde mitteilte. Deutschland bot Japan die Lieferung von Robotern für den Einsatz in dem Atommeiler an. Jetzt warte das Ministerium auf eine Entscheidung der japanischen Behörden, welche Roboter konkret benötigt würden, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums.

Der Tsunami vom 11. März, der die Atomkatastrophe mit verursacht hatte, war nach Berechnung von Experten bis zu 23 Meter hoch, berichtete die Zeitung "Yomiuri Shimbun". Im am schwersten betroffenen Nordosten des Landes wurde gestern eine Schweigeminute abgehalten. , Seite A 4: Kolumne dpa/afp