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Hitzewellen, Starkregen, Eisschmelze

Hitzewellen, Starkregen, Eisschmelze

Erderwärmung: An der Erderwärmung gibt es laut Weltklimarat IPCC keinen Zweifel. Bis 2100 dürfte die Temperatur – abhängig vom Ausstoß von Treibhausgasen – um 0,3 bis 4,8 Grad zulegen.

Internationales Ziel ist es, den Anstieg auf zwei Grad zu begrenzen.

Verantwortung des Menschen: Daran, dass der Klimawandel hauptsächlich auf den Menschen zurückzuführen ist, gibt es in den Augen des Weltklimarates kaum Zweifel: Die Wahrscheinlichkeit dafür liegt laut Bericht bei 95 Prozent. 2007 hatte der IPCC diese Wahrscheinlichkeit noch mit 90 Prozent angegeben.

Anstieg des Meeresspiegels: War 2007 noch ein Anstieg zwischen 18 und 59 Zentimeter bis 2100 erwartet worden, gehen die Forscher jetzt von einem Anstieg um 26 bis 82 Zentimeter aus.

Eisschmelze: Zwischen 1979 und 2012 ist das Eis der Arktis pro Jahrzehnt im Schnitt um 3,5 bis 4,1 Prozent zurückgegangen. Die Eisschmelze dürfte das 21. Jahrhundert über andauern. Zur Jahrhundertmitte dürfte der arktische Ozean im Spätsommer eisfrei sein. Auch das Volumen von Gebirgsgletschern weltweit dürfte weiter abnehmen.

Wetter-Extreme: Der IPCC hält es für "sehr wahrscheinlich", dass es künftig häufiger zu Hitzewellen kommen wird und diese länger ausfallen werden. In den mittleren Breiten und Tropengebieten dürften starke Regenfälle künftig heftiger ausfallen und öfter vorkommen. Allgemein wird es in bereits niederschlagsreichen Gebieten künftig mehr regnen, in trockenen Gebieten dagegen weniger - auch wenn es davon Ausnahmen gibt.

Pause beim Klimawandel? Zwar ist die globale Durchschnittstemperatur in den vergangenen 15 Jahren nicht so stark angestiegen wie vorhergesagt. Der IPCC sieht darin aber keinen Grund, die Tatsache der Erderwärmung als solche anzuzweifeln. Da es "natürliche Schwankungen" gebe, seien solche kurzzeitigen Phänomene nicht aussagekräftig.