Hellseher tappten auch 2016 im Dunkeln

Hellseher tappten auch 2016 im Dunkeln

2016 war einmal mehr nicht das Jahr der Hellseher und Wahrsager dieser Welt. Weder fielen in Südamerika mutierte Riesenameisen ein, noch trat Bundeskanzlerin Angela Merkel in Folge der Flüchtlingskrise zurück. Auch die angekündigten Weltuntergänge fielen wieder aus. So hatte eine obskure christliche Sekte aus den USA mittels eines Youtube-Videos den Crash für den 29. Juli und nochmals - mit demselben Video - für den 31. Oktober vorausgesagt. Aus Indien war das Weltende aufgrund des Maya-Kalenders auf den 3. oder 4. Juni terminiert worden. Der aus Peru stammende Prediger Ricardo Salazar hatte gar ein vollständiges Endzeit-Szenario entworfen: Aber der prognostizierte Angriff von China auf Japan sei ebenso ausgeblieben wie der Asteroid, der Mitte Mai vor Puerto Rico einschlagen und riesige Vulkanausbrüche in den USA auslösen sollte.

Falsch lagen auch die meisten Orakeltiere bei der Fußball-EM in Frankreich. Keines konnte dem legendären Kraken "Paul" das Wasser reichen, der 2010 bei allen deutschen Spielen den richtigen Sieger vorausgesagt hatte.