„Happy End“ in Sicht

Viele hatten schon nicht mehr daran geglaubt, dass die Saarbahn jemals Lebach erreichen wird. Immer wieder gab es heftige Pannen und Bau-Verzögerungen.

Mit zehn Jahren "Verspätung" ist jetzt doch noch ein "Happy End" in Sicht. Dem Start am 5. Oktober steht nichts mehr im Weg. 400 Millionen Euro wird das Projekt zwischen Saargemünd und Lebach gekostet haben, verteilt auf den Bund, das Land und die Stadtbahn Saar GmbH. Zehn neue Fahrer werden noch ausgebildet, 83 sind es dann. Mit dem Fahrbetrieb beginnt die nächste Herausforderung. Die Saarbahn macht nur Sinn innerhalb eines landesweiten Verkehrskonzeptes, das weitere Strecken vorsieht und eine engere Verknüpfung von Saarbahn und Busverbindungen zu attraktiven Taktzeiten. Auch der Fahrpreis muss stimmen. Nur dann werden mehr Menschen ihr Auto stehen lassen. Karlsruhe als Vorbild der Saarbahn hat gezeigt, wie es geht. Immer mehr Orte werden angebunden bis in den Schwarzwald hinein. Immer mehr Menschen fahren mit.