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Grünen-Rebell Palmer sorgt für Ärger

Grünen-Rebell Palmer sorgt für Ärger

Bei den Grünen geht der Streit ums Wahlprogramm los: Mit einem Antrag zur EU-Grenzsicherung verärgert der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer Parteikollegen vom linken Flügel. Der umstrittene Realpolitiker will ins Programm schreiben, angesichts von 60 Millionen Flüchtlingen seien "offene Grenzen keine Option", und Deutschland könne "nicht allen Menschen, die aus guten Gründen nach Europa kommen wollen, helfen".

Der migrationspolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Volker Beck, schimpfte in der "Tageszeitung": "Palmers denunziatorischer Duktus gegenüber einer menschenrechtlich orientierten Flüchtlingspolitik ist unsäglich." Parteiratsmitglied Erik Marquardt warf Palmer in der "taz" "Angstmacherei" vor.