Gespräche über geeintes Zypern erneut gescheitert

Gespräche über geeintes Zypern erneut gescheitert

Wieder ist ein Anlauf zur Überwindung der mehr als 42-jährigen Teilung Zyperns gescheitert. Die Gespräche zwischen den Führern der griechischen und türkischen Zyprer, Nikos Anastasiades und Mustafa Akinci, gingen gestern ohne Ergebnis zu Ende und wirken festgefahrener denn je. Denn die Verhandlungspartner trennten sich dieses Mal im Streit. Die griechischen Zyprer forderten bis zuletzt, dass die künftigen innerzyprischen Grenzen auf Karten genau festgelegt werden. Vor allem wollten sie eine Garantie, dass ihnen die Kleinstadt Morfou zurückgegeben wird, damit rund 20 000 griechische Zyprer in ihre früheren Siedlungsgebiete vor der Teilung zurückkehren können. Diese "Maximalforderung" lehnte die türkische Delegation ab.

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