Geheim-Kommando war beteiligt an Bombenabwurf bei Kundus

Geheim-Kommando war beteiligt an Bombenabwurf bei Kundus

Berlin. An der Entscheidung zum folgenschweren Luftangriff auf zwei Tanklaster nahe der nordafghanischen Stadt Kundus ist offenbar das Kommando Spezialkräfte (KSK), eine Elite-Einheit der Bundeswehr, maßgeblich beteiligt gewesen. Entsprechende Medienberichte wurden gestern in Verteidigungskreisen bestätigt

Berlin. An der Entscheidung zum folgenschweren Luftangriff auf zwei Tanklaster nahe der nordafghanischen Stadt Kundus ist offenbar das Kommando Spezialkräfte (KSK), eine Elite-Einheit der Bundeswehr, maßgeblich beteiligt gewesen. Entsprechende Medienberichte wurden gestern in Verteidigungskreisen bestätigt. Demnach spielte bei der Vorbereitung und Umsetzung des Angriffsbefehls eine geheime Einheit namens Task Force 47 (TF47) eine entscheidende Rolle. Sie besteht zu einem erheblichen Teil aus KSK-Soldaten. Der Kommandeur des deutschen Feldlagers Kundus, Oberst Georg Klein (Foto: dpa), soll von fünf Mitgliedern der Task Force beraten worden sein. Jedoch sei den Ermittlern, die den Luftschlag für die Nato untersuchten, das geheime TF47-Einsatzprotokoll vorenthalten worden. , Meinung afp/dpa

Mehr von Saarbrücker Zeitung