Gefahr von Wasserpfeifen ist Jugendlichen oft nicht bewusst

Frankfurt. Das Tabakrauchen mit einer Wasserpfeife ist nach einer Studie der Universität Frankfurt der "Megatrend" bei Jugendlichen. Eine repräsentative Befragung von 1500 Schülern im Alter von 15 bis 18 Jahren habe ergeben, dass 76 Prozent schon einmal eine Wasserpfeife geraucht hatten, sagte der Sozialpädagoge Oliver Müller am Freitag

Frankfurt. Das Tabakrauchen mit einer Wasserpfeife ist nach einer Studie der Universität Frankfurt der "Megatrend" bei Jugendlichen. Eine repräsentative Befragung von 1500 Schülern im Alter von 15 bis 18 Jahren habe ergeben, dass 76 Prozent schon einmal eine Wasserpfeife geraucht hatten, sagte der Sozialpädagoge Oliver Müller am Freitag. Vor allem bei jüngeren Schülern sei die "Shisha" genannte Wasserpfeife populär. Sie trage wesentlich zum hohen Tabakkonsum unter Jugendlichen bei. Viele der Schüler wüssten jedoch überhaupt nicht, was sie inhalierten. So habe ein Drittel der Shisha-Raucher sich als "Nichtraucher" bezeichnet. Diese Befragten hätten irrtümlich angenommen, sie würden nur aromatisierten Wasserdampf einatmen. Tatsächlich entspreche die Tabakmenge einer Shisha jedoch der von zehn Zigaretten, sagte die Leiterin des Drogenreferats der Stadt Frankfurt, Regina Ernst. In der Wasserpfeife entstünden höhere Konzentrationen von Teer und Kohlenmonoxid als in einer Zigarette. Wasserpfeifen seien die "Alkopops des Tabaks". epd