Fußball-Profis bringen Schwung in die Volkswirtschaft

Frankfurt. Mit einer Wertschöpfung von jährlich 5,1 Milliarden Euro trägt der Profi-Fußball wesentlich zum volkswirtschaftlichen Nutzen in Deutschland bei. Das zeigt die Studie "Wirtschaftsfaktor Bundesliga" der Unternehmensberatung McKinsey

Frankfurt. Mit einer Wertschöpfung von jährlich 5,1 Milliarden Euro trägt der Profi-Fußball wesentlich zum volkswirtschaftlichen Nutzen in Deutschland bei. Das zeigt die Studie "Wirtschaftsfaktor Bundesliga" der Unternehmensberatung McKinsey. Demnach gibt es derzeit bundesweit 110 000 Beschäftigungsverhältnisse durch den Fußball, der jährlich rund 1,5 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben in öffentliche Kassen spült. Jeder 500. Euro des Brutto-Inlandsprodukts werde somit durch die Bundesliga erwirtschaftet, sagte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball-Liga, Christian Seifert: "Damit schafft der Profi-Fußball mehr Arbeitsplätze als zwei von drei Dax-Unternehmen."Für die Untersuchung wurden erstmals auch indirekte Effekte berechnet, die rund um die Bundesliga entstehen. Basis der Studie sind die wirtschaftlichen Eckdaten der Saison 2007/08 sowie rund 100 Interviews. Berücksichtigt wurden Zahlungsströme in Verbindung mit der Bundesliga, mit internationalen Wettbewerben, der Nationalelf und dem DFB-Pokal. ddp/red

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