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Forscher lassen Zähne wachsen - bei Mäusen funktioniert es schon

Forscher lassen Zähne wachsen - bei Mäusen funktioniert es schon

Washington. Japanischen Forschern ist es gelungen, mit gentechnisch veränderten Zellen nachwachsende Mäusezähne zu züchten. Die Forscher der Universität Tokio entwickelten einen samenähnlichen Keim, der alle für die Bildung eines Zahnes notwendigen Zellen und Informationen enthält, wie es in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" hieß

Washington. Japanischen Forschern ist es gelungen, mit gentechnisch veränderten Zellen nachwachsende Mäusezähne zu züchten. Die Forscher der Universität Tokio entwickelten einen samenähnlichen Keim, der alle für die Bildung eines Zahnes notwendigen Zellen und Informationen enthält, wie es in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences" hieß. Diesen pflanzten sie in den Kiefer einer Maus ein. "Den Forschern zufolge wuchs der Keim kontinuierlich zu einem Ersatzzahn heran", heißt es in dem gestern veröffentlichten Artikel. Voll funktionsfähige Organe wachsen zu lassen, ist ein Fernziel medizinischer Forschung. Sie könnten Ersatz schaffen für Organe, die durch Unfälle oder Krankheiten geschädigt wurden. Würden sie direkt im Körper nachwachsen, wäre ihr Zusammenspiel mit den umliegenden Organen und Geweben dem des natürlichen Vorgängers sehr ähnlich, hoffen Forscher. afp/dpa