Ford macht 350 Millionen Euro Verlust in Europa

Abwärtstrend : Ford macht 350 Millionen Euro Verlust in Europa

Die Serie schlechter Nachrichten beim Autobauer Ford, der in seinem Saarlouiser Werk derzeit noch rund 6000 Mitarbeiter beschäftigt, reißt nicht ab. Wie der Konzern gestern mitteilte, lag der operative Verlust im Europageschäft im Vorjahr bei gut 350 Millionen Euro.

Gegenüber 2017 brach das Ergebnis um knapp 680 Millionen Euro ein. Ford begründete die roten Zahlen unter anderem mit höheren Kosten und ungünstigen Wechselkurs-Entwicklungen. Im Zuge eines geplanten Sanierungsprogramms sind, wie mehrfach berichtet, in Saarlouis 1200 Arbeitsplätze in Gefahr.

Tiefe Einschnitte drohen auch bei Opel. Nach Informationen der IG Metall soll die Produktion im Stammwerk Rüsselsheim stark zurückgefahren werden. In diesem Jahr sei nur noch der Bau von 68 000 statt 123 000 Autos geplant. Die Geschäftsführung habe dem Betriebsrat die Umstellung von einem Zwei- auf einen Ein-Schicht-Betrieb vorgeschlagen.