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Kurioses: Folgenreicher Scherz im Wahllokal

Kurioses : Folgenreicher Scherz im Wahllokal

() Wählen in einer Demokratie ist eine ernsthafte Angelegenheit, auch wenn viele die Abstimmung nicht ernst nehmen und keine Stimme abgeben. Scherze im Wahllokal sollte man sich jedoch lieber nicht erlauben. Das zeigt ein Fall in Bad Karlshafen. Nach einem Scherz in der Wahlkabine müssen mehr als 1000 Einwohner der hessischen Stadt erneut über ihren Stadtteil-Bürgermeister abstimmen. Das habe der Stadtrat so entschieden, teilte die Verwaltung gestern mit.

() Wählen in einer Demokratie ist eine ernsthafte Angelegenheit, auch wenn viele die Abstimmung nicht ernst nehmen und keine Stimme abgeben.  Scherze im Wahllokal sollte man sich jedoch lieber nicht erlauben. Das zeigt ein Fall in Bad Karlshafen. Nach einem Scherz in der Wahlkabine müssen mehr als 1000 Einwohner der hessischen Stadt erneut über ihren Stadtteil-Bürgermeister abstimmen. Das habe der Stadtrat so entschieden, teilte die Verwaltung gestern mit.

Bei der Stichwahl im Mai hatte ein Wähler aus der Wahlkabine heraus die Wahlhelfer gefragt, ob er auf dem Stimmzettel unterschreiben müsse. Die Wahlhelfer hätten gelacht und Ja gesagt, hieß es. Sie hielten die Frage wohl für einen Scherz. Der Bürger unterschrieb, doch damit war der Wahlzettel ungültig. Später legte der Wähler Einspruch ein. Und auf diese eine Stimme könnte es tatsächlich ankommen. Denn der parteilose Wahlsieger Marcus Dittrich hatte die Abstimmung mit nur einer Stimme Vorsprung gewonnen.